Aktuelles2024-04-10T20:38:58+02:00

News & Aktuelles

Aktuelles von Burg Arenberg

Immer auf dem neuesten Stand – entdecken Sie Neuigkeiten und aktuelle Informationen aus dem Förderverein Burgruine Arenberg e. V.

Sommerfest

Am 14. Juli wurde der Sommer eingeläutet - das Sommerfest war das, was man sich darunter vorstellt: ca. 120  Gäste kamen zu Fuß auf den Aremberg. Die Sonne schien und es gab Grillwürstchen und Kaffee & Kuchen. Man verweilte auf der Wiese und genoß den herrlichen Platz unter den riesigen Buchen. Es kamen nicht nur Leute aus Aremberg, sondern aus der ganzen Umgebung - aus Antweiler, Bad Münstereifel bis Euskirchen.

Die Vereinsmitglieder hatten wieder alles in Eigenarbeit hergerichtet: Der Aufstieg und Weg vom üppigen Grün befreit, Transparente aufgehängt, Kuchen gebacken, geputzt (vorher und nachher), eingekauft, Getränke kalt gestellt und den Generator angeworfen, damit wir auch vor Ort Kaffee und Tee kochen konnten. Alles  mußte natürlich per Fahrzeug hoch transportiert werden ... Programm war das Ponyreiten und der Vortrag von Rita Römer-Much, die es verstand wie jedes Mal, den Besuchern Geschichten über die alte Burg, das Geschlecht der Arenberger und über Margaretha von Arenberg zu erzählen … auch, wie das Fräulein Arenberg in die Oper von Verdi kam.

Der nächste Termin zum offenen Turm ist am 4. August, hier wird der Experte Pfarrer Justen über den Arenberg und die Geschichte referieren.

Tag des offenen Turms – im Nebel

Die Führung fand von 14-16 Uhr statt und Rita Römer-Moch erklärte vieles rund um die Geschichte des Turms, über das alte Renaissance-Schlosses, wo nur noch ein paar Mauern von übrig sind, und von der Heiratspolitik der Fürsten von Arenberg.

Einige Besucher waren extra aus Aachen angereist, um sich die Geschichte der Fürsten von Arenberg anzuhören. Der Wald war sehr mystisch. Hier im Bild die aufgestockte Benjeshecke aus Reisig vor dem Burggraben.

Der Weg hinauf zum Turm war etwas rutschig auf den glatten Basaltsteinen. Oben gut angekommen gab es heißen Kaffee und Kuchen. Man konnte im Turm seinen eigenen Atem sehen, so kalt war es. Mit 11 Grad im Juni war dies wirklich besonders.

Aktion: “Unser Dorf hat Zukunft”

Die Aktion "Unser Dorf hat Zukunft" hat stattgefunden und die Vereinsmitglieder konnten mit ihren Aktionen viel dazu beitragen, dass Aremberg im Wettbewerb vorne liegt und schließlich von der Jury auf Platz 1 gewählt worden ist, noch vor Dedenbach und Rech. Das Burggelände, der Turm und die vielen Aktivitäten im Jahr tragen dazu bei, dass die Geschichte hier lebendig bleibt. Beitrag Kreisverwaltung

Picknick mit Konzert am 5. Mai

Picknick-Konzert mit Mayenspîl

Foto Mayenspil

Picknick-Konzert mit Mayenspîl 

Der Förderverein Burgruine Arenberg e.V. lädt herzlich ein zum Picknick-Konzert mit Mayenspîl am 05. Mai 2024 an den Turm der Burgruine Schloss Arenberg.
Tanzfolk an reichhaltigem Instrumentarium, gewürzt mit einer Prise Straßenstaub. So wie Menschen zu allen Zeiten von Ort zu Ort zogen und sich miteinander verbanden, so verbinden sich Melodien unterschiedlicher Epochen und Gegenden zu neuen Klängen und dem eigenen, unverkennbaren Charakter. Auf reichhaltigem Instrumentarium, gewürzt mit einer Prise Straßenstaub - das ist Mayenspîl!

Anna Katharina May – Blockflöten
Matthias May - Geige, Strohgeige, Mandoline, Banjo
Lukas May – Harfen

Picknick: 12.00 Uhr am/im Turm, jede/r bringt etwas mit

Konzert: 13. 00 Uhr, Burgruine

Der Eintritt ist frei.

 

Benjeshecke wächst

Foto Christa Hollmann

Zum Frühlingsbeginn gehört auch das Ausholzen. Viele vom Verein waren damit beschäftigt, Bäume und Sträucher zurückzuschneiden, die sich immer wieder auf den alten Steinen und Mauerresten ansiedeln. Damit nicht alles zuwächst, legen die Vereinsmitglieder diese wieder frei. Wie im letzten Jahr werden die Äste gesammelt und zu einer Benjeshecke verarbeitet, die als Schutzwall vor dem Wassergraben errichtet wurde. Hier wird jedes Jahr eine weitere Schicht Äste aufgeschichtet und die Hecke so verdichtet. Sie bietet Schutz vor dem Hang, ist aber auch Unterschlupf für Vögel und Igel, Insekten und Kröten, die hier einen Lebensraum finden - ein Zuhause, sicher vor Greifvögeln und Füchsen. Herzlichen Dank an alle Aktiven, ohne die ein solches Projekt nicht möglich wäre. Danke auch an Christa Hollmann, die das Team mit Kuchen, Kaffee und Tee versorgte.

Frühjahrsputz

Foto Claudia Schmitz

Auch in diesem Jahr fand der Frühjahrsputz auf dem Aremberg statt. Viele Mitglieder halfen mit, denn es gab viel zu tun: Der Turm und die Räume mussten von Spinnweben und Staub befreit werden, die Fenster geputzt und gelüftet werden.

Aufwachen im April …

C. Robiller / Naturlichter.de

C. Robiller / Naturlichter.de, CC BY-SA 3.0 D, via Wikimedia Commons

Fledermäuse verschlafen etwa die Hälfte des Jahres, von Anfang November bis Ende März. In dieser Zeit halten sie Winterschlaf, um ihren Nahrungsbedarf zu decken, da Insekten knapp sind. Sie legen im Herbst an Gewicht zu, um bis zu sechs Monate ohne Nahrung auszukommen. Während des Winterschlafs senken sie ihre Körpertemperatur drastisch und verbrauchen ihre Fettreserven. Störungen können sie aufwecken und ihre Überlebenschancen beeinträchtigen.

Im Frühling erwachen sie aus dem Winterschlaf, suchen ihre Sommerquartiere auf und paaren sich. Die Weibchen schließen sich zur Geburt und Aufzucht ihrer Jungen in Wochenstubengesellschaften zusammen. Nach dem Auszug der Jungen im September beginnt der Zyklus von Neuem, indem die Fledermäuse sich auf die nächste Wintersaison vorbereiten.

Es ist anzumerken, dass der Aremberg mit seiner unmittelbaren Umgebung aufgrund seines reichen Waldbestandes und seiner vielfältigen Strukturen von besonderer Bedeutung für Fledermäuse ist. Die alten Laub- und Laubmischwälder, die lokal mit Alt- und Totholz ausgestattet sind, bieten ausgezeichnete Jagdhabitate und könnten einigen Arten Quartiermöglichkeiten in Form von Baumhöhlen und Borkenspalten bieten. Zudem können das Vorhandensein von Wasser- und Offenlandflächen in der Nähe der Burgruine zusätzliche Bedeutung für Fledermäuse haben.

Wildnisblick mit Maura und Laura

Stell dir vor du hättest einfach mal Zeit. Ohne Druck, ohne Stress und ohne Ziel vor Augen schlenderst du entspannt durch den Wald. Während du langsam einen Fuß vor den anderen setzt, bemerkst du das wohlige Geräusch raschelnder Blätter, spürst das fluffige Moos unter deinen Füßen und lauschst dem Wind, der durch die Baumwipfel zieht …

Mit dem "Wohlfühl-Waldbad am Aremberg" der von Maura & Laura von Wildnisblick kannst Du in den Wald eintauchen und dir eine entspannende Auszeit in der wohltuenden Waldluft gönnen!

Veranstaltungsinformationen

  • Dauer: 3,5 bis 4 Stunden, von 14:00 bis 17:30/18:00 Uhr
  • Treffpunkt: Gemeindehaus Aremberg, Herzogstr. 7, 53533 Aremberg
  • Strecke: ca. 3 km
  • Preis: 39€ pro Person (ab 12 Jahren)

Weitet Infos und Termine hier.

Mondviolen im Winter

Die Mondviole (oder Silberblatt) ist eine mehrjährige Pflanze, die zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) gehört. Sie wächst in Mitteleuropa meist auf frischen, nährstoff- und basenreichen, bewegten, lockeren, mäßig sauren bis milden, humosen, feinerdereichen Steinschuttböden, z. B. über Kalkstein, Basalt, Porphyr oder Gneis.

Die Samenkapseln haben einen silbrigen Glanz, der ihnen den Namen Silberblatt verleiht, und sie können auch nach dem Abblühen der Pflanze für Trockensträuße verwendet werden. In der tiefstehenden Wintersonne leuchten die Samenstände, was zwischen den immergrünen Farnen und Massen eine zauberhafte Erscheinung bietet.

Der Arbemberg ist ja ein alter tertiärer Vulkan und hat viele Basaltsteine, man spricht sogar vom Basaltkegel – idealer Nährboden also und mit genau 623,8 Metern Höhe auch die richtige Temperatur für Lunaria rediviva – die wilde Mondviole.

Sommerfest

Am 14. Juli wurde der Sommer eingeläutet - das Sommerfest war das, was man sich darunter vorstellt: ca. 120  Gäste kamen zu Fuß auf den Aremberg. Die Sonne schien und es gab Grillwürstchen und Kaffee & Kuchen. Man verweilte auf der Wiese und genoß den herrlichen Platz unter den riesigen Buchen. Es kamen nicht nur Leute aus Aremberg, sondern aus der ganzen Umgebung - aus Antweiler, Bad Münstereifel bis Euskirchen.

Die Vereinsmitglieder hatten wieder alles in Eigenarbeit hergerichtet: Der Aufstieg und Weg vom üppigen Grün befreit, Transparente aufgehängt, Kuchen gebacken, geputzt (vorher und nachher), eingekauft, Getränke kalt gestellt und den Generator angeworfen, damit wir auch vor Ort Kaffee und Tee kochen konnten. Alles  mußte natürlich per Fahrzeug hoch transportiert werden ... Programm war das Ponyreiten und der Vortrag von Rita Römer-Much, die es verstand wie jedes Mal, den Besuchern Geschichten über die alte Burg, das Geschlecht der Arenberger und über Margaretha von Arenberg zu erzählen … auch, wie das Fräulein Arenberg in die Oper von Verdi kam.

Der nächste Termin zum offenen Turm ist am 4. August, hier wird der Experte Pfarrer Justen über den Arenberg und die Geschichte referieren.

Tag des offenen Turms – im Nebel

Die Führung fand von 14-16 Uhr statt und Rita Römer-Moch erklärte vieles rund um die Geschichte des Turms, über das alte Renaissance-Schlosses, wo nur noch ein paar Mauern von übrig sind, und von der Heiratspolitik der Fürsten von Arenberg.

Einige Besucher waren extra aus Aachen angereist, um sich die Geschichte der Fürsten von Arenberg anzuhören. Der Wald war sehr mystisch. Hier im Bild die aufgestockte Benjeshecke aus Reisig vor dem Burggraben.

Der Weg hinauf zum Turm war etwas rutschig auf den glatten Basaltsteinen. Oben gut angekommen gab es heißen Kaffee und Kuchen. Man konnte im Turm seinen eigenen Atem sehen, so kalt war es. Mit 11 Grad im Juni war dies wirklich besonders.

Aktion: “Unser Dorf hat Zukunft”

Die Aktion "Unser Dorf hat Zukunft" hat stattgefunden und die Vereinsmitglieder konnten mit ihren Aktionen viel dazu beitragen, dass Aremberg im Wettbewerb vorne liegt und schließlich von der Jury auf Platz 1 gewählt worden ist, noch vor Dedenbach und Rech. Das Burggelände, der Turm und die vielen Aktivitäten im Jahr tragen dazu bei, dass die Geschichte hier lebendig bleibt. Beitrag Kreisverwaltung

Picknick mit Konzert am 5. Mai

Picknick-Konzert mit Mayenspîl

Foto Mayenspil

Picknick-Konzert mit Mayenspîl 

Der Förderverein Burgruine Arenberg e.V. lädt herzlich ein zum Picknick-Konzert mit Mayenspîl am 05. Mai 2024 an den Turm der Burgruine Schloss Arenberg.
Tanzfolk an reichhaltigem Instrumentarium, gewürzt mit einer Prise Straßenstaub. So wie Menschen zu allen Zeiten von Ort zu Ort zogen und sich miteinander verbanden, so verbinden sich Melodien unterschiedlicher Epochen und Gegenden zu neuen Klängen und dem eigenen, unverkennbaren Charakter. Auf reichhaltigem Instrumentarium, gewürzt mit einer Prise Straßenstaub - das ist Mayenspîl!

Anna Katharina May – Blockflöten
Matthias May - Geige, Strohgeige, Mandoline, Banjo
Lukas May – Harfen

Picknick: 12.00 Uhr am/im Turm, jede/r bringt etwas mit

Konzert: 13. 00 Uhr, Burgruine

Der Eintritt ist frei.

 

Benjeshecke wächst

Foto Christa Hollmann

Zum Frühlingsbeginn gehört auch das Ausholzen. Viele vom Verein waren damit beschäftigt, Bäume und Sträucher zurückzuschneiden, die sich immer wieder auf den alten Steinen und Mauerresten ansiedeln. Damit nicht alles zuwächst, legen die Vereinsmitglieder diese wieder frei. Wie im letzten Jahr werden die Äste gesammelt und zu einer Benjeshecke verarbeitet, die als Schutzwall vor dem Wassergraben errichtet wurde. Hier wird jedes Jahr eine weitere Schicht Äste aufgeschichtet und die Hecke so verdichtet. Sie bietet Schutz vor dem Hang, ist aber auch Unterschlupf für Vögel und Igel, Insekten und Kröten, die hier einen Lebensraum finden - ein Zuhause, sicher vor Greifvögeln und Füchsen. Herzlichen Dank an alle Aktiven, ohne die ein solches Projekt nicht möglich wäre. Danke auch an Christa Hollmann, die das Team mit Kuchen, Kaffee und Tee versorgte.

Frühjahrsputz

Foto Claudia Schmitz

Auch in diesem Jahr fand der Frühjahrsputz auf dem Aremberg statt. Viele Mitglieder halfen mit, denn es gab viel zu tun: Der Turm und die Räume mussten von Spinnweben und Staub befreit werden, die Fenster geputzt und gelüftet werden.

Aufwachen im April …

C. Robiller / Naturlichter.de

C. Robiller / Naturlichter.de, CC BY-SA 3.0 D, via Wikimedia Commons

Fledermäuse verschlafen etwa die Hälfte des Jahres, von Anfang November bis Ende März. In dieser Zeit halten sie Winterschlaf, um ihren Nahrungsbedarf zu decken, da Insekten knapp sind. Sie legen im Herbst an Gewicht zu, um bis zu sechs Monate ohne Nahrung auszukommen. Während des Winterschlafs senken sie ihre Körpertemperatur drastisch und verbrauchen ihre Fettreserven. Störungen können sie aufwecken und ihre Überlebenschancen beeinträchtigen.

Im Frühling erwachen sie aus dem Winterschlaf, suchen ihre Sommerquartiere auf und paaren sich. Die Weibchen schließen sich zur Geburt und Aufzucht ihrer Jungen in Wochenstubengesellschaften zusammen. Nach dem Auszug der Jungen im September beginnt der Zyklus von Neuem, indem die Fledermäuse sich auf die nächste Wintersaison vorbereiten.

Es ist anzumerken, dass der Aremberg mit seiner unmittelbaren Umgebung aufgrund seines reichen Waldbestandes und seiner vielfältigen Strukturen von besonderer Bedeutung für Fledermäuse ist. Die alten Laub- und Laubmischwälder, die lokal mit Alt- und Totholz ausgestattet sind, bieten ausgezeichnete Jagdhabitate und könnten einigen Arten Quartiermöglichkeiten in Form von Baumhöhlen und Borkenspalten bieten. Zudem können das Vorhandensein von Wasser- und Offenlandflächen in der Nähe der Burgruine zusätzliche Bedeutung für Fledermäuse haben.

Wildnisblick mit Maura und Laura

Stell dir vor du hättest einfach mal Zeit. Ohne Druck, ohne Stress und ohne Ziel vor Augen schlenderst du entspannt durch den Wald. Während du langsam einen Fuß vor den anderen setzt, bemerkst du das wohlige Geräusch raschelnder Blätter, spürst das fluffige Moos unter deinen Füßen und lauschst dem Wind, der durch die Baumwipfel zieht …

Mit dem "Wohlfühl-Waldbad am Aremberg" der von Maura & Laura von Wildnisblick kannst Du in den Wald eintauchen und dir eine entspannende Auszeit in der wohltuenden Waldluft gönnen!

Veranstaltungsinformationen

  • Dauer: 3,5 bis 4 Stunden, von 14:00 bis 17:30/18:00 Uhr
  • Treffpunkt: Gemeindehaus Aremberg, Herzogstr. 7, 53533 Aremberg
  • Strecke: ca. 3 km
  • Preis: 39€ pro Person (ab 12 Jahren)

Weitet Infos und Termine hier.

Mondviolen im Winter

Die Mondviole (oder Silberblatt) ist eine mehrjährige Pflanze, die zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) gehört. Sie wächst in Mitteleuropa meist auf frischen, nährstoff- und basenreichen, bewegten, lockeren, mäßig sauren bis milden, humosen, feinerdereichen Steinschuttböden, z. B. über Kalkstein, Basalt, Porphyr oder Gneis.

Die Samenkapseln haben einen silbrigen Glanz, der ihnen den Namen Silberblatt verleiht, und sie können auch nach dem Abblühen der Pflanze für Trockensträuße verwendet werden. In der tiefstehenden Wintersonne leuchten die Samenstände, was zwischen den immergrünen Farnen und Massen eine zauberhafte Erscheinung bietet.

Der Arbemberg ist ja ein alter tertiärer Vulkan und hat viele Basaltsteine, man spricht sogar vom Basaltkegel – idealer Nährboden also und mit genau 623,8 Metern Höhe auch die richtige Temperatur für Lunaria rediviva – die wilde Mondviole.

Aktuelles von Burg Arenberg

Immer auf dem neuesten Stand – entdecken Sie Neuigkeiten und aktuelle Informationen aus dem Förderverein Burgruine Arenberg e. V.

Sommerfest

Am 14. Juli wurde der Sommer eingeläutet - das Sommerfest war das, was man sich darunter vorstellt: ca. 120  Gäste kamen zu Fuß auf den Aremberg. Die Sonne schien und es gab Grillwürstchen und Kaffee & Kuchen. Man verweilte auf der Wiese und genoß den herrlichen Platz unter den riesigen Buchen. Es kamen nicht nur Leute aus Aremberg, sondern aus der ganzen Umgebung - aus Antweiler, Bad Münstereifel bis Euskirchen.

Die Vereinsmitglieder hatten wieder alles in Eigenarbeit hergerichtet: Der Aufstieg und Weg vom üppigen Grün befreit, Transparente aufgehängt, Kuchen gebacken, geputzt (vorher und nachher), eingekauft, Getränke kalt gestellt und den Generator angeworfen, damit wir auch vor Ort Kaffee und Tee kochen konnten. Alles  mußte natürlich per Fahrzeug hoch transportiert werden ... Programm war das Ponyreiten und der Vortrag von Rita Römer-Much, die es verstand wie jedes Mal, den Besuchern Geschichten über die alte Burg, das Geschlecht der Arenberger und über Margaretha von Arenberg zu erzählen … auch, wie das Fräulein Arenberg in die Oper von Verdi kam.

Der nächste Termin zum offenen Turm ist am 4. August, hier wird der Experte Pfarrer Justen über den Arenberg und die Geschichte referieren.

Tag des offenen Turms – im Nebel

Die Führung fand von 14-16 Uhr statt und Rita Römer-Moch erklärte vieles rund um die Geschichte des Turms, über das alte Renaissance-Schlosses, wo nur noch ein paar Mauern von übrig sind, und von der Heiratspolitik der Fürsten von Arenberg.

Einige Besucher waren extra aus Aachen angereist, um sich die Geschichte der Fürsten von Arenberg anzuhören. Der Wald war sehr mystisch. Hier im Bild die aufgestockte Benjeshecke aus Reisig vor dem Burggraben.

Der Weg hinauf zum Turm war etwas rutschig auf den glatten Basaltsteinen. Oben gut angekommen gab es heißen Kaffee und Kuchen. Man konnte im Turm seinen eigenen Atem sehen, so kalt war es. Mit 11 Grad im Juni war dies wirklich besonders.

Aktion: “Unser Dorf hat Zukunft”

Die Aktion "Unser Dorf hat Zukunft" hat stattgefunden und die Vereinsmitglieder konnten mit ihren Aktionen viel dazu beitragen, dass Aremberg im Wettbewerb vorne liegt und schließlich von der Jury auf Platz 1 gewählt worden ist, noch vor Dedenbach und Rech. Das Burggelände, der Turm und die vielen Aktivitäten im Jahr tragen dazu bei, dass die Geschichte hier lebendig bleibt. Beitrag Kreisverwaltung

Picknick mit Konzert am 5. Mai

Picknick-Konzert mit Mayenspîl

Foto Mayenspil

Picknick-Konzert mit Mayenspîl 

Der Förderverein Burgruine Arenberg e.V. lädt herzlich ein zum Picknick-Konzert mit Mayenspîl am 05. Mai 2024 an den Turm der Burgruine Schloss Arenberg.
Tanzfolk an reichhaltigem Instrumentarium, gewürzt mit einer Prise Straßenstaub. So wie Menschen zu allen Zeiten von Ort zu Ort zogen und sich miteinander verbanden, so verbinden sich Melodien unterschiedlicher Epochen und Gegenden zu neuen Klängen und dem eigenen, unverkennbaren Charakter. Auf reichhaltigem Instrumentarium, gewürzt mit einer Prise Straßenstaub - das ist Mayenspîl!

Anna Katharina May – Blockflöten
Matthias May - Geige, Strohgeige, Mandoline, Banjo
Lukas May – Harfen

Picknick: 12.00 Uhr am/im Turm, jede/r bringt etwas mit

Konzert: 13. 00 Uhr, Burgruine

Der Eintritt ist frei.

 

Benjeshecke wächst

Foto Christa Hollmann

Zum Frühlingsbeginn gehört auch das Ausholzen. Viele vom Verein waren damit beschäftigt, Bäume und Sträucher zurückzuschneiden, die sich immer wieder auf den alten Steinen und Mauerresten ansiedeln. Damit nicht alles zuwächst, legen die Vereinsmitglieder diese wieder frei. Wie im letzten Jahr werden die Äste gesammelt und zu einer Benjeshecke verarbeitet, die als Schutzwall vor dem Wassergraben errichtet wurde. Hier wird jedes Jahr eine weitere Schicht Äste aufgeschichtet und die Hecke so verdichtet. Sie bietet Schutz vor dem Hang, ist aber auch Unterschlupf für Vögel und Igel, Insekten und Kröten, die hier einen Lebensraum finden - ein Zuhause, sicher vor Greifvögeln und Füchsen. Herzlichen Dank an alle Aktiven, ohne die ein solches Projekt nicht möglich wäre. Danke auch an Christa Hollmann, die das Team mit Kuchen, Kaffee und Tee versorgte.

Frühjahrsputz

Foto Claudia Schmitz

Auch in diesem Jahr fand der Frühjahrsputz auf dem Aremberg statt. Viele Mitglieder halfen mit, denn es gab viel zu tun: Der Turm und die Räume mussten von Spinnweben und Staub befreit werden, die Fenster geputzt und gelüftet werden.

Aufwachen im April …

C. Robiller / Naturlichter.de

C. Robiller / Naturlichter.de, CC BY-SA 3.0 D, via Wikimedia Commons

Fledermäuse verschlafen etwa die Hälfte des Jahres, von Anfang November bis Ende März. In dieser Zeit halten sie Winterschlaf, um ihren Nahrungsbedarf zu decken, da Insekten knapp sind. Sie legen im Herbst an Gewicht zu, um bis zu sechs Monate ohne Nahrung auszukommen. Während des Winterschlafs senken sie ihre Körpertemperatur drastisch und verbrauchen ihre Fettreserven. Störungen können sie aufwecken und ihre Überlebenschancen beeinträchtigen.

Im Frühling erwachen sie aus dem Winterschlaf, suchen ihre Sommerquartiere auf und paaren sich. Die Weibchen schließen sich zur Geburt und Aufzucht ihrer Jungen in Wochenstubengesellschaften zusammen. Nach dem Auszug der Jungen im September beginnt der Zyklus von Neuem, indem die Fledermäuse sich auf die nächste Wintersaison vorbereiten.

Es ist anzumerken, dass der Aremberg mit seiner unmittelbaren Umgebung aufgrund seines reichen Waldbestandes und seiner vielfältigen Strukturen von besonderer Bedeutung für Fledermäuse ist. Die alten Laub- und Laubmischwälder, die lokal mit Alt- und Totholz ausgestattet sind, bieten ausgezeichnete Jagdhabitate und könnten einigen Arten Quartiermöglichkeiten in Form von Baumhöhlen und Borkenspalten bieten. Zudem können das Vorhandensein von Wasser- und Offenlandflächen in der Nähe der Burgruine zusätzliche Bedeutung für Fledermäuse haben.

Wildnisblick mit Maura und Laura

Stell dir vor du hättest einfach mal Zeit. Ohne Druck, ohne Stress und ohne Ziel vor Augen schlenderst du entspannt durch den Wald. Während du langsam einen Fuß vor den anderen setzt, bemerkst du das wohlige Geräusch raschelnder Blätter, spürst das fluffige Moos unter deinen Füßen und lauschst dem Wind, der durch die Baumwipfel zieht …

Mit dem "Wohlfühl-Waldbad am Aremberg" der von Maura & Laura von Wildnisblick kannst Du in den Wald eintauchen und dir eine entspannende Auszeit in der wohltuenden Waldluft gönnen!

Veranstaltungsinformationen

  • Dauer: 3,5 bis 4 Stunden, von 14:00 bis 17:30/18:00 Uhr
  • Treffpunkt: Gemeindehaus Aremberg, Herzogstr. 7, 53533 Aremberg
  • Strecke: ca. 3 km
  • Preis: 39€ pro Person (ab 12 Jahren)

Weitet Infos und Termine hier.

Mondviolen im Winter

Die Mondviole (oder Silberblatt) ist eine mehrjährige Pflanze, die zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) gehört. Sie wächst in Mitteleuropa meist auf frischen, nährstoff- und basenreichen, bewegten, lockeren, mäßig sauren bis milden, humosen, feinerdereichen Steinschuttböden, z. B. über Kalkstein, Basalt, Porphyr oder Gneis.

Die Samenkapseln haben einen silbrigen Glanz, der ihnen den Namen Silberblatt verleiht, und sie können auch nach dem Abblühen der Pflanze für Trockensträuße verwendet werden. In der tiefstehenden Wintersonne leuchten die Samenstände, was zwischen den immergrünen Farnen und Massen eine zauberhafte Erscheinung bietet.

Der Arbemberg ist ja ein alter tertiärer Vulkan und hat viele Basaltsteine, man spricht sogar vom Basaltkegel – idealer Nährboden also und mit genau 623,8 Metern Höhe auch die richtige Temperatur für Lunaria rediviva – die wilde Mondviole.

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